TRANSKORPORATION — Jenseits des Selbst
37 MinutenRegie: Ingrid HoelzlFreigegeben ohne Altersbeschränkung
Was bedeutet es, wenn sich Oshun, Orisha der Feminität und des Süßwassers in einem Cis-Mann manifestiert oder Oshóssi, Orisha der Jagd, in einer Cis-Frau? Ist Logunedé, weil er sich teils wie sein Vater Oshóssi und teils wie seine Mutter Oshun kleidet, genderfluid? Hat Trance
etwas mit transgender Identität zu tun? Kann ich mich mit Iroko, Orisha der Anzestraliät, identifizieren?
Der Film thematisiert Trance und Gender im interkulturellen Dialog. Basis ist das Projekt Eu/meus Orixás (2024), eine von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg / Internationaler Kulturaustausch geförderte Forschung zu Trance und Gender in der afrobrasilianischen Candomblé-Religion, durchgeführt in Salvador da Bahia im Nordosten Brasiliens. Video- und Audiointerviews, Impressionen und Performances in Candomblé Tempeln und interkulturelle Erkenntnisse wurden in einer persönlichen, transkulturellen Annäherung an Mediunität und Genderidentität, Anzestralität verwebt.
Gedreht 2024 in Salvador da Bahia, Brasilien. Recherche und Produktion finanziert mit Mitteln des Internationalen Kulturaustausches der Behörde für Kultur und Medien Hamburg im Rahmen einer Gastprofessur am Programa de Pós-Graduação em Artes Cênicas (PPGAC) der Escola de Teatro der Universidade Federal da Bahia.
Europa-Premiere im Alabama-Kino gefördert vom Stadtteilkulturfonds, Hamburg-Nord, Grußworte: Silvia Schmidt, Bezirksabgeordnete der SPD in Hamburg Nord.
Veranstaltet in Kollaboration mit dem Institut für Liberal Arts & Sciences und dem Zentrum für Lateinamerika-Studien der Universität Hamburg.
Im Anschluss findet ein Gespräch zwischen der Regisseurin und Performerin, Ingrid Hoelzl und Isabel von Holt, Postdoc am Institut für Liberal Arts & Sciences, statt. Moderation: Luziara Hatje Karjalainen.


Website: filmfreeway.com

